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über mich

Salomé Joell

Ich bin am 15.11.1982 in Mannheim geboren und aufgewachsen. Meine schulische Laufbahn verlief nicht wie bei den meisten. Ich habe mit dem Hauptschulabschluss begonnen und danach den Realschul- und Fachhochschulabschluss hinterher gelegt.

Warum? Weil es geht und es anscheinend der für mich vorbestimmte Weg war.

Allerdings muss ich noch hinzufügen, dass ich zwischen dem Realschulabschluss und der Fachhochschulreife ein FSJ in einer Schule für Kinder mit Behinderung und ein halbes Jahr Ausbildung zur Kinderkrankenschwester gemacht habe. Allerdings wurde mir bei der Ausbildung schnell bewusst, dass das rein pflegerische nicht mein Fall war und ich lieber im pädagogischen Bereich arbeiten wollte. Und somit habe ich nach meiner Schulischen Laufbahn eine Ausbildung zur Jugend- und Heimerzieherin erfolgreich beendet und liebe die Arbeit mit den Jugendlichen!

 

In meiner schulischen Laufbahn hat mich so einiges geprägt. vor allem aber, dass es in der Grundschule, als auch in der weiterführenden Schule nichts schlimmeres für mich gab, als deutsch und lesen. 

Warum? Das kann ich euch sagen. Meine besten Noten in deutsch waren dreien und die waren sehr selten. Zumeist habe ich mich gefreut, wenn ich in einem Diktat nicht schlechter als vier war. Lesen ist mir sehr schwer gefallen Um ehrlich zu sein, war ich in der dritten Klasse unheimlich stolz, als ich ein Buch für Erstklässler gelesen habe. Später habe ich mich komplett verweigert, was das Lesen anging. Vor allem das laute vorlesen in der Schule war eine Qual. Ich wurde mehr als einmal ausgelacht, weil ich noch in der siebten Klasse wie eine schlechte Grundschülerin gelesen habe.

Jetzt wollt ihr bestimmt wissen, was passiert ist, dass sich das geändert hat. Nun ja, ich bin auf den Kopf gefallen. Das ist kein Witz, es war wirklich so. Und weil ich danach Kopfschmerzen hatte, hat meine Mutter darauf bestanden, dass ich ein EEG gemacht bekomme. Zum Glück kam dabei heraus, dass es mir gut geht, doch der behandelnde Arzt hat meine Mutter daraufhin gefragt, ob ich denn schlecht in deutsch sei. Meine Hirnströme würden darauf hindeuten, dass ich Legasthenikerin bin.

Mit diesem Befund wurde ich auf Legasthenie getestet und behandelt. Ein Jahr lang besuchte ich eine Ganztagsschule, den Konfirmandenunterricht und zwei Mal die Woche eine Schule, nach der Schule um meine Deutschnote zu verbessern. Und was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt!
In deutsch stand ich plötzlich auf einer zwei und das Lesen war nicht mehr ganz so schlimm. Dennoch hat es weitere drei Jahre gedauert, bis ich zur Leseratte mutiert bin. Und, nun ja. Ich muss mich hier outen, das Ganze hat mit Harry Potter begonnen. Gott, wie war ich stolz, ein Buch mit dreihundert Seiten gelesen zu haben, in nur sieben Tagen.

Nach Harry Potter folgten viele Bücher über Drachen, Magie, Fantasy im Allgemeinen. Diese Welt hat mich in ihren Bann gezogen und das Lesen an sich ist etwas, was ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte. Es gibt nichts entspannenderes, als in fremde Welten einzutauchen und die Realität einfach einmal zu vergessen.

 

Im Privaten Bereich bin ich seit 2009 glücklich verheiratet und habe vier Kinder, die ich von ganzem Herzen liebe. Ihretwegen bin ich derzeit in Elternzeit und genieße die Zeit mit ihnen in vollen Zügen. Außerdem ist es nur diesem Umstand zu verdanken, dass ich das Scheiben als Hobby für mich entdeckt habe und mich nun Hobbyautorin nennen darf.


Außerdem gehört zu unserer kleinen Familie noch ein Hund, der sogar schon vor meinem Mann teil meines Lebens war.